Kostenloses Chlamydien-Screening für Frauen bis einschließlich 24 Jahre

Die genitale Chlamydieninfektion gehört zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Chlamydien lösen häufig (zunächst) keine oder leichte Beschwerden aus. Sie können aber unbehandelt zu schwerwiegenden Folgen, wie Unfruchtbarkeit, chronischen Schmerzen im Becken oder Gelenkentzündungen führen. Für sexuell aktive junge Frauen bis einschließlich 24 Jahre wird einmal im Jahr eine Urinuntersuchung auf Chlamydien von der Krankenversicherung bezahlt. Hierfür wird der erste Urin beim Wasserlassen (nicht wie sonst oft der sogenannte Mittelstrahlurin) benötigt.

Screening auf Gebährmutterhalskrebs seit 2020

Anspruch auf die Früherkennungsuntersuchung auf Gebärmutterhalskrebs haben Frauen ab einem Alter von 20 Jahren. Im Alter von 20 bis 34 Jahren gehört dazu jährlich eine zytologische Untersuchung („Krebsabstrich“/ „PAP-Test“). Ab einem Alter von 35 Jahren ist ein kombiniertes Screening vorgesehen, das aus zytologischer Untersuchung und Test auf humane Papillomviren (HPV) besteht. Bei unauffälligen Ergebnissen kann diese Ko-Testung alle drei Jahre erfolgen und bei geringen Auffälligkeiten nach einem Jahr wiederholt werden. Bei auffälligen Befunden besteht bei allen teilnehmenden Frauen Anspruch auf eine Abklärungsdiagnostik. Unabhängig vom organisierten Screening auf Gebärmutterhalskrebs haben Frauen wie bisher jährlich Anspruch auf eine klinische Untersuchung.

Impfung gegen Keuchhusten in der Schwangerschaft

Schwangere haben seit dem 10. Juli 2020 Anspruch auf eine Impfung gegen Keuchhusten (Pertussis). Damit können werdende Mütter nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Kind besser vor der Krankheit schützen. Wird die werdende Mutter während der Schwangerschaft geimpft, gehen Antikörper der Mutter gegen die Krankheit auf das Kind über. Dadurch wird ein Nestschutz für das neugeborene Kind erreicht, das in den ersten Lebenswochen noch nicht geimpft werden kann. Empfohlen wird die Impfung zu Beginn des letzten Schwangerschaftsdrittels, bei erhöhter Wahrscheinlichkeit für eine Frühgeburt, im zweiten Schwangerschaftsdrittel. Wird die Impfung während der Schwangerschaft versäumt, rät die STIKO, dass sich die Mutter, wenn ihre letzte Impfung gegen Pertussis zehn oder mehr Jahre zurückliegt, in den ersten Tagen nach der Geburt impfen lassen sollte. Enge Haushaltskontaktpersonen (zum Beispiel Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde) sowie Betreuende (zum Beispiel Tagesmütter oder -väter, Babysitter) eines Neugeborenen können sich ebenfalls gegen Pertussis impfen lassen. Sie haben alle zehn Jahre einen Anspruch auf diese Leistung. Die Impfung sollte möglichst spätestens vier Wochen vor der Geburt des Kindes erfolgt sein. Ziel ist es, die Zahl der Erkrankungen, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle durch eine Keuchhusten-Infektion bei Neugeborenen und jungen Säuglingen zu reduzieren. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts treten bei Säuglingen bis zum Alter von drei Monaten rund 200 Erkrankungen jährlich auf, oft mit einem schweren Verlauf.

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Beratung zu Wechsel nach stillem Abort

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